Vernissage Benedikt Kobel

Am 22. März 2011 fand ab 18 Uhr im großen Festsaals des Amtshauses Hietzing eine Vernissage zur Ausstellung mit Werken von Benedikt Kobel statt.
22.03.2011

Vorweg die Fotos von der Vernissage am 23. März 2011 (bitte anklicken):

Benedikt Kobel ist in Wien geboren und hauptberuflich Tenor an der Wiener Staatsoper.

Sein Gesangstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien schloss er mit Auszeichnung ab. Er ist Preisträger des Wett­bewerbes "Jugend musiziert" und des Internationalen Wettbewerbes für das klassische Lied im Wiener Musikverein. Nach dem beruflichen Beginn 1986 als Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper wurde er 1988 Solist an der Wiener Volksoper und kehrte 1991 als Solist an die Wiener Staatsoper zurück. Am 16. Februar 2011 feierte er dort seine tausendste Vorstellung singen. Gastspiele führten ihn an das Opernhaus von Sydney, die Semperoper in Dresden, nach Leipzig, Köln, Frankfurt, an das Gärtnerplatztheater in München, die Zürcher Oper, die Grazer Oper, zum Festival dei Due Mondi di Spoleto und an die Arena di Verona.

An der Wiener Staatsoper debütierte er 1986 als 1. Gondoliere (La gioconda). Es folgten hier u. a. Arturo (Lucia di Lammermoor), Vogelgesang (Meistersinger von Nürnberg), Raffaele (Stiffelio), Narraboth (Salome), Steuermann (Fliegender Holländer), Malcolm (Macbeth), Don Curzio (Nozze di Figaro), Valzacchi (Rosenkavalier), Flamand (Capriccio), Henry (Schweigsame Frau), Don Gaspar (La Favorite), Bastien (Bastien und Bastienne), Spoletta (Tosca), Andres (Wozzeck), Monostatos und Tamino (Zauberflöte), Goro (Madama Butterfly), Rodrigo (Otello), Tschaplitzki (Pique Dame), Jaquino (Fidelio), Edmondo (Manon Lescaut), Missail (Boris Godunow), Cajus (Falstaff) und Schmidt (Werther). Insgesamt sang Benedikt Kobel mehr als 60 Opern-Partien. Dazu kommen Konzerte und Liederabende im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Linzer Brucknerhaus etc. sowie CD-Aufnahmen und Rundfunk- und TV- Aufzeichnungen. Nähere Informationen sind auf www.benediktkobel.at

Als Ausgleich zu dem von Noten, Texten und Regieanweisungen determinierten Sängerberuf beschäftigt sich Benedikt Kobel mit Grafik und Malerei. Das weiße Blatt als Vorgabe gibt maximalen Spielraum für die eigene Kreativität. Die grafischen Arbeiten (Tuschfederzeichnungen) begleiten ihn schon von Jugend an, die Acryl-Malerei betreibt er seit der Übersiedelung nach Ober St. Veit im Jahr 2000. Die kahlen Wände des neuen Heims verlangten nach buntem Wandschmuck. Sein Können hat sich Benedikt Kobel autodidaktisch aus Büchern und als scharfer Beobachter seiner Umgebung erworben. Seine Zeichnungen sind meist Cartoons satirischen Inhalts. Für die Acryl-Malerei bevorzugt Benedikt Kobel ruhige und harmonische Landschaftsbilder als Kontrast zum bewegten Arbeits- und Familienleben. Das Meer, die Ansichten Venedigs und die Berge Griechenlands bieten sich dafür als hervorragende Motive an, aber auch Ansichten aus dem 13. Wiener Gemeindebezirk wie die Ober St. Veiter Kirche, der Schlosspark Schönbrunn und das Palmenhaus. Die Ausstellung im Amtshaus wird einen Querschnitt aus Benedikt Kobels Werken zeigen. Die Bilder Benedikt Kobels können auch käuflich erworben werden, die Malereien je nach Größe um 300–500 Euro, die Zeichnungen um die 100 Euro.

Seit 1991 ist Benedikt Kobel mit der Balletttänzerin und Choreographin Elisabeth Kobel verheiratet. Das Ehepaar hat vier gemeinsame Kinder.

Benedikt Kobel. Grafische Arbeit © Familie Kobel
Benedikt Kobel. Grafische Arbeit © Archiv 1133.at
Der Hupschrauber. Gezeichnet von Benedikt Kobel © Familie Kobel
Benedikt Kobel. Cartoon © Familie Kobel
Die Seerose. Acryl-Bild von Benedikt Kobel © Familie Kobel
Der Strand. Acryl-Bild von Beneditk Kobel © Archiv 1133.at
Die Steilküste. Acryl-Bild von Benedikt Kobel © Archiv 1133.at
Insel im Meer. Acryl-Bild von Benedikt Kobel © Archiv 1133.at
Das Amtshaus für den 13. und 14. Bezirk. Acrylbild von Benedikt Kobel © Archiv 1133.at

hojos
23. März 2011