Suchergebnis für "Vischer, Georg Matthaeus"

<p><b>Sanct Veith an der Wienn, 1680</b></p><p>Dieser Stich von Georg Mathäus Vischer ist die älteste bekannte Ansicht des alten St. Veit. Im Wesentlichen zeigt sie die alte spätgotische noch wehrhafte Landkirche und das vor kurzem erbaute Schloss. Die wenigen Bauernhäuser am linken Bildrand geben wenig Aufschluss über die Anlage des Dorfes, zeigen aber relativ geordnet aneinandergereihte Häuser mit abgewalmten Satteldächern. Sie haben Rauchfänge und Öffnungen in den Dachböden.</p><p><i>&copy; Archiv 1133.at</i></p>
<p><b>Der Khaiserliche Lust und Thiergarten Schenbrunn</b></p><p>Diese Ansicht aus Georg Matthaeus Vischers "Topographia Archiducatus Austriae Inferioris Modernae" zeigt den Zustand des Schlosses im Jahre 1672. Der linke Teil des Gebäudes ist das alte, wiederhergestellte Jagdschloß Maximilians, rechts anschließend ist der neue, dreigeschoßige, 16-achsige Trakt, den die Kaiserin Eleonora von Gonzaga als Witwe Ferdinands II. (1619-37) zwischen 1638 und 1643 - nach ungesicherter Quelle von Giovanni Battista Carlone - anbauen ließ, zu erkennen. Ein Renaissanceportal führte in dieses "im italienischen Stil" gehaltenene Schloß. In dem dreiteiligen Gebäude befand sich links eine Kapelle der hl. Magdalena. Der ganze Komplex war zur Wien hin von einer Mauer umgeben, in der Nischen für Stationen des Kreuzweges von Wien nach Mariae Hietzing eingefügt waren, die mit großer Wahrscheinlichkeit der kaiserliche Rat und Hofkammerdirektor Clement von Radolt 1667 hatte errichten lassen. Der Kreuzweg wurde nach den durch die Türken verursachten Schäden generalrenoviert. 1773 verfügte Maria Theresia wegen seines Verfalles den Abbruch und veranlaßte die Errichtung eines neuen Kreuzweges in der Hietzinger Kirche.</p><p><i>&copy; Archiv 1133.at</i></p>
<p><b>Die Festung Hacking</b></p><p>Dieser Stich von Georg Matthaeus Vischer aus dem Jahr 1672, knapp vor der Zerstörung im Zuge der zweiten Türkenbelagerung, zeigt die Burg als stattlichen Bau, zu dessen Anlage auch eine Kapelle gehörte. Die Kapelle wurde in einem Bericht aus dem Jahr 1667 als eine uralte Kapelle beschrieben, in der die Erzherzöge von Österreich, als sie noch die Grundherren Hackings waren, den Gottesdienst besuchten. Die Kapelle soll auch den Dorfbewohnern zugänglich gewesen sein. Unterhalb der Burg steht der Wirtschaftshof, im Tal liegen die Häuser des Dorfes. </p><p><i>&copy; Archiv 1133.at</i></p>
<p><b>Sanct Veith an der Wienn, 1680</b></p><p>Georg Mathaeus Vischer (1626–1696). Kupferstich aus Topographia Austriae Inferioris, 1920 abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680. Die erste Ausgabe der zahlreichen Ansichten entstand 1672 bis 1679 in drei übereinstimmenden Varianten, wobei die zweite und dritte Variante zusätzliche Ansichten enthielten. Die zweite, nach 1680 verteilte Ausgabe hatte auch ein alphabetisches Ortsverzeichnis und eine zusätzliche Plattenzählung links oben.</p><p><i>&copy; Archiv 1133.at</i></p>
<p><b>Der Khaiserliche Lust und Thiergarten Schenbrunn</b></p><p>Diese Ansicht Georg Matthaeus Vischers zeigt den späteren Vorplatz Schönbrunns im Jahr 1672. Das damalige Jagdschloss Kaiser Maximilians samt Zubauten war Richtung Wienfluss von einer Mauer mit Renaissanceportal umgeben. In den Nischen waren Stationen des Kreuzweges von Wien nach Mariae Hietzing aus dem Jahr 1667 eingefügt. 1773 verfügte Maria Theresia wegen seines Verfalles den Abbruch und veranlasste die Errichtung eines neuen Kreuzweges in der Hietzinger Kirche.</p><p><i>&copy; Archiv 1133.at</i></p>