Abschiedsfeier Manfred Pazelt

Nach 42 Jahren Erste Bank und 18 Jahren an der Spitze der Filiale in Ober St. Veit geht er in Pension.
19.03.2015

Exakt am letzten Tag seines aktiven Berufslebens lud Manfred Pazelt zu einer kleinen Feier in die Ober St. Veiter Filiale der Erste Bank, um sich ein letztes Mal von seinen Kunden und Mitarbeitern zu verabschieden. Wer ihn trotzdem noch einmal sehen will, muss am 28. und 29. Mai das kommende Ober St. Veiter Grätzlfest besuchen, bei dem auch er anwesend sein wird, oder er muss nach Neckenmarkt fahren und dort irgendjemanden auf der Straße nach Manfred Pazelt fragen. Wahrscheinlich werden das gar nicht so wenige tun, denn viele Kunden Manfred Pazelts sind zu seinen Freunden geworden. Die zahlreichen Eintragungen in das Abschiedsbuch geben Zeugnis von der Herzlichkeit und Kompetenz als Nährboden dieser Bindungen.

Näheres zu Manfred Pazelts langer Tätigkeit in Ober St. Veit und seinen Zukunftsabsichten vermittelt am besten ein Auszug aus seinen Abschiedsworten im jüngsten Ober St. Veiter Blatt'l Nr. 65:

„... Mit Ober St. Veit habe ich eine ganz besondere Verbindung, da ich die hiesige Filiale von 1985 bis 1995 und ab 2007 geleitet habe. Dazwischen war ich mit der Leitung der Filiale Unter St. Veit und dann mit der Leitung des Kommerz- und Freiberufler-Centers in der Filiale Hietzing beauftragt. Ich wollte immer mitten drinnen und für unsere Kunden ein Partner in allen Geldangelegenheiten sein; hoffentlich war das spürbar. Eine gute Gelegenheit dafür war das alljährliche Grätzlfest, da konnten wir einander anders als von der gewohnt bankmäßigen Seite erleben: beim Prägen von Münzen, beim Malen mit einer Farbschleuder oder, wie im letzten Jahr, beim Bedrucken von T-Shirts mit einem persönlichen Motto. Dass wir mit dem Erlös aus diesen Aktionen auch immer einen karitativen Zweck unterstützen konnten, war ein zusätzlicher positiver Effekt. Auch das Programm wurde von uns viele Jahre unterstützt. Legendär ist mir die Band der Kaufleute Ober St. Veit in Erinnerung, die durch eine mir bekannte Band, Rock Lane, unterstützt wurde. Ich selbst durfte an der Gitarre mitmusizieren. Siehe www.1133. at, Video im Bericht 256. ... Eine der mir am häufigsten gestellten Fragen ist, was ich denn in Zukunft mit meiner vielen Freizeit machen werde. Keinesfalls möchte ich mir jetzt schon den Tag von morgens bis abends verplanen, sodass kein Platz mehr für Neues wäre. Natürlich habe ich nun mehr Zeit, meinen Hobbys nachzugehen. Es wird in Zukunft Zeit geben, Schiurlaube wetterabhängig und spontan zu planen, im Sommer auch Wanderungen zu machen, die den Zeitrahmen von üblichen Urlauben sprengen, und ich möchte auch meine musikalischen Talente weiter ausbauen. Interessanterweise hat sich der Kontakt zu meinen Jugendfreunden, mit denen ich damals eine Band hatte, wieder intensiviert, und wir musizieren wieder miteinander. Nicht zuletzt hat sich meine liebe Frau vor einem Jahr mit der Produktion von Schmuck aus Pferdehaaren – eine Technik, die meine Tochter aus England mitgebracht hat – selbstständig gemacht, siehe auch www.pferdehaarkreationen.jimdo.com. Sie ist mir sicher nicht böse, wenn ich in Zukunft die Buchhaltung übernehme.“

Manfred Pazelts Nachfolge als Filialleiterin hat mit Jahresbeginn 2015 Frau Edith Baumgärtner angetreten. Sie wohnt in Hietzing und war die letzten Jahre in der Filiale Hietzing tätig. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre neue Aufgabe, und Manfred Pazelt wünschen wir einen langen (Un)Ruhestand.

hojos
19. März 2015