Eurocarneval der Guggenmusik 2014 in Triest

Diese Musik, dieser Klang, dieser Rhythmus …
16.02.2014

Es ist Carneval: Musikgruppen aus aller Herren Länder wählen für sich ein Thema und setzen es in prächtigen Kostümen um. In ihren phantastischen, farbenprächtigen Gewändern und den passend geschminkten Gesichtern sind sie der personifizierte Fasching!

30, 60 oder 100 Mann spielen bekannte Musikstücke mit wilden Klängen und falschen Tönen, doch die Melodie ist klar zu erkennen. Man muss es erlebt haben, denn die Guggenmusik geht unter die Haut und bis ins Herz, und das Blut beginnt zu kochen. Man wird davon erfasst, die Beine beginnen von selbst zu stampfen und die Hände klatschen im Takt. Tanzen und Klatschen, eine Klangorgie füllt den Raum oder den Platz, wenn diese "Bands" zu spielen beginnen!

Kein Zweifel, dass es auch der Winter mit Schaudern vernimmt, laut, lauter am lautesten wird der raue Geselle vertrieben.

Zuletzt spielen fast 1000 Mann gemeinsam ein Monsterkonzert, geleitet von einem obersten Dirigenten — eine mächtige Klangwolke lässt alles vibrieren und steigt zum Himmel. Dieser gewaltige Eindruck wird zum fest verankerten goldenen Mosaikstein im Lebensbild eines jeden Menschen, der einmal dabei war. Für viele ist es nicht mehr vorstellbar, den Winter zu verabschieden, ohne das erlebt und genossen zu haben. Selbst der Unmusikalischste kennt die Rosamunde und den Triumphmarsch aus Aida und singt mit, laut und etwas falsch, aber hier ist das richtig.

Der diesjährige Euro-Carneval in Triest und Muggia muss zu den besten, größten und eindrucksvollsten gezählt werden, die bisher stattgefunden haben. Es ist nicht leicht, in der bisherigen Geschichte des Euro-Carneval vergleichbares zu finden, nur das Monsterkonzert seinerzeit in der Arena von Verona könnte es noch getoppt haben. Die vielen begeisterten Zuseher, die Kinder in ihrer Verkleidung, die Fahrt mit dem Schiff von Triest nach Muggia, der Empfang am Pier, die schrägen Töne zwischen den Mauern der Altstadt dieses Küstenstädtchens, die in einer riesigen Pfanne hergestellte Eierspeis‘ für 1000 Leute, der Umzug durch das romantische Zentrum und der vom Monsterkonzert gefüllte Hauptplatz. Am nächsten Tag die heilige Messe in Kostümen, das Trompetensolo und dann sogar ein Guggenkonzert in der Kirche, der Umzug durch Triest mit dem Monsterkonzert auf der Piazza dell’Unità d’Italia als krönender Abschluss. Das alles waren außerordentlich gelungene Teile eines unvergesslichen Ganzen. Die formidable und bestens organisierte Abschlussparty in den Hallen des Molo dei Bersaglieri war dann das Tüpfchen auf dem „i“.

Das Narrenzentrum Ober St. Veit war dabei, eine Videodokumentation des Medienministers ist in Arbeit. Ein paar Fortos und Mitschnitte können schon vorweg betrachtet werden.

hahaha-hallotria und rrrruck-zuck-noch-ein-schluck
Emma Zorga
Ministerpräsidentin
Narrenzentrum Ober St. Veit
Wiens älteste Faschingsgilde seit 1886

Euro-Carneval der Guggenmusik 2014 in Triest und Muggia
13. bis 15. Februar 2014, Gesamtvideo
13.02.2014
Euro-Carneval der Guggenmusik 2014 in Triest
Ankunft in Triest am 13. Februar und Umzug durch Muggia am 14. Februar 2014
14.02.2014
Euro-Carneval der Guggenmusik 2014 in Triest
Umzug von der Piazza Oberdan zur Piazza dell’Unità d’Italia am 15. Februar 2014
15.02.2014
Euro-Carneval der Guggenmusik 2014 in Triest
Wäsmali-Chatze Lozärn, 13.2.2014, Aufnahme 1
13.02.2014
Euro-Carneval der Guggenmusik 2014 in Triest
Wäsmali-Chatze Lozärn, 13.2.2014, Aufnahme 2
13.02.2014

Fotos und Videos von hojos
im Februar 2014