Schwester Innozentia Bögl

leitete die Kinderbewahranstalt im Elisabethinum
1823

Schwester Innozentia leitete die Kinderbewahranstalt im Elisabethinum von der Gründung im Jahre 1867 an durch 40 Jahre hindurch und war im Ort überaus bekannt. Sie war den Schilderungen zufolge streng, herzensgut und in ihrer Art ein Original. Wenn das Geld nicht reichte, ging sie mit der Sammelbüchse in die Häuser, als Anlass dienten dazu unter anderem die Geburtstagsgratulationen. Sie starb 1907 im 84. Lebensjahr und ist am Ober St. Veiter Friedhof begraben. Die Innozentiagasse am Hagenberg ist nach ihr benannt.

Einer ihrer Zöglinge, der Ober St. Veiter Heimatdichter Vinzenz Jerabek hat ihr mit einer seiner Geschichten ein literarisches Denkmal gesetzt.

"Schwester Innonzenz" von Vinzenz Jerabek
Das Grab der Schwester Innozentia Bögl auf dem Ober St. Veiter Friedhof, fotografiert im Oktober 2005.

hojos nach Vorträgen von Felix Steinwandtner und Gebhard Klötzl
im Oktober 2005