Im Teesalon darf auch gelacht werden

28.11.2017

Wenn der Boss der Wiener Staatsoper in den ehrwürdigen Teesalon zu einer Buchpräsentation einlädt, handelte es sich bisher immer um Benedikt Kobel, denn erst zweimal war dies der Fall.

Vor drei Jahren stellte Direktor Dominique Meyer das Buch „seines zeichnenden Tenors“ „Prima la musica“ vor und gestern sein neuestes Werk „Küß die Hand“.

Es ist schon sein fünftes Karikatur-Buch und das vierte, das im renommierten Traditionsverlag Amalthea erschienen ist. Ein Grund für die Verlagsleitung Prof. Dr. Brigitte Sinhuber und Mag. Katarzyna Lutecka nicht nur anwesend zu sein, die Lektorin MMag.Madeleine Pichler übernahm auch die Moderation. Voller Lob, Begeisterung und Bewunderung waren die Worte des Staatsoperndirektors für den Ausnahmekünstler Benedikt Kobel, der seit fast 27 Jahren ein zuverlässiger Solist am Haus ist, wo er bisher 95 Solopartien in fast 1300 Vorstellungen gesungen hat. Allein in der letzten Woche stand er fünf Mal als Solist in Salome und in Madame Butterfly auf der Bühne. Dominique Meyer outete sich in seiner Laudatio auch als besonderer Fan der Opernzeichnungen, die regelmäßig im BLOG der Homepage des Opernhauses gezeigt werden.

Erstmals gibt es in einem Kobel-Buch neben den Zeichnungen auch ausführliche Textpassagen. Zum Thema „Gutes Benehmen kommt niemals aus der Mode“ schrieb, ebenfalls sehr humorvoll, der Tanzschulbesitzer Roman Svabek, seit 2009 Zeremonienmeister des Wiener Opernballs. Er freute sich, dass schon am Tag vor der Buchpräsentation die Benimmbücher „Küß die Hand“ bei Amazon ausverkauft waren, und das war erst der Anfang!

Bild oben: Benedikt Kobel, MMag. Madeleine Pichler, Dir. Dominique Meyer

Steffi-Maria Schlinke-KulturPRess Wien
29. November 2017

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