Opernball-Benefiz-Event

mit Zeichnungen von Benedikt Kobel
21.02.2017

Der in Ober St. Veit wohnhafte Tenor (Wiener Staatsopern-Ensemblemitglied) Benedikt Kobel hat für den Wiener Opernball 2017 ein Postkartenset mit einem Deckblatt mit der Fassade der Wiener Staatsoper und Opernmotiven als Benefizspende gestaltet, das aufgeteilt auf drei Jahre ein Opern-Alphabet abbildet: „Oper von A bis Z“.

Mit „…Eins-, zwei-, drei, vier und fünf …“ versuchte Roman E. Svabek, der Wiener Tanzlehrer und Zeremonienmeister des Wiener Opernballs, einigen illustren Gästen die „Quadrille für den guten Zweck“ beizubringen und mit „…Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“….ging das Zählen weiter, als die Originalzeichnung des Entwurfs der Swarovski Tiara „Le Beau Danube Bleu“ von Karl Lagerfeld sowie fünf Original-Zeichnungen in der Größe A4, aus dem Postkartenset von Benedikt Kobel, vom Dorotheum ersteigert wurden. Den eleganten Gästen im Marmorsaal des Hotel Sacher gefielen die Objekte offenbar so gut, dass schon am Dienstagabend vor dem Opernball bei der Versteigerung € 30.200,– (€ 17.000 brachten die Bilder von Benedikt Kobel) erzielt wurden. „Als das Bild mit der Oper 'Hänsel und Gretel' zur Versteigerung gelangte, kamen die Gebote im Sekundentakt. Es gefiel offenbar am besten!“, erzählte Benedikt Kobel, der die Zeichnungen dann noch mit seinem Autogramm aufwertete. Der Gewinn kommt der Caritas Gruft und Superar zu Gute. Die Gruft ist eine Schlafstätte für Obdachlose und Superar betreibt kostenlose musikalische Förderung für Kinder und Jugendliche, für die sich in Zukunft auch Elisabeth Kobel (Ballettstudio Ober St.Veit) ehrenamtlich zur Verfügung stellen wird.

Oper von A bis Z. Postkartenset von Benedikt Kobel © smschlinke

Steffi-Maria Schlinke
22. Febuar 2017

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