Der heilige Veit (Vitus)

geboren in Sizilien, gestorben um 304/305 n. Chr. Gedenktag katholisch: 15. Juni Attribute: im Ölkessel, Adler, Rabe, Hahn, Hund an der Leine
0305

Der heilige Vitus gehört als Schutzpatron und Nothelfer zu den beliebtesten Heiligen Europas. Er ist Namenspatron für Menschen und Ortschaften, an zahlreichen Plätzen werden Reliquien von ihm verehrt, sein Name findet sich variantenreich in fast allen Sprachen.

Der Legende nach musste er schon in jungen Jahren sterben, weil er Gott mehr als alles andere liebte und nicht bereit war, seinen Glauben zu verleugnen. Über sein Leben gibt eine um das Jahr 600 aufgezeichnete Leidensgeschichte "Passio Sancti Viti" Auskunft. Trotz aller kirchlichen und gesellschaftlichen Wandlungen ist sein Name bis heute in lebendiger Erinnerung geblieben.

Dem heiligen Veit wurden schwarze Hähne oder Hennen geopfert, in manchen Orten Veits-Feuer entzündet. Das Huhnopfer war auch in St. Veit üblich. Am 15. Juni, dem Veitstag, wurden junge Hähne mit zusammengebunden Beinen auf den Altar gelegt. Mit der Aufklärung Ende des 18. Jahrhunderts endete dieser Brauch.

Links zu ausführlichen Darstellungen:
Ein Beitrag von Prof. Helmut Bouzek zur Legende um den hl. Vitus;
Biografisch-Bibliografisches Kirchenlexikon unter www.bautz.de;
www.heiligenlexikon.de;
www.vitus-gemeinde.de.

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