Raiffeisen-Spaziergang zu den Häusern berühmter Ober St. Veiter

13.05.2004

Die steigende Beliebheit oder Bekannheit der Raiffeisen-Spaziergänge manifestierte sich in einer beachtlichen Karawane, die sich an diesem Tag auf die Fersen von Herrn Felix Steinwandtner heftete. Seine Taktik, das Gros der Menge zu einem weit voraus definierten Punkt zu schicken und die Anekdoten dem um ihm verbliebenen Grüppchen vorzubehalten, half nur kurz.

In der Adolfstorgasse, wo auf den einstigen Karrenwegen die Kühe der Milchbauern nach rechts zu den Weiden des Himmelhofes abbogen, hielten wir uns links auf den Spuren der Weinbauern. Sie hatten ihre Gärten auf den nach Südosten gerichteten Hanglagen.

Diese Spur verließen wir jedoch bald wieder, indem wir von der Adolfstorgasse nach links in den Zenzlsteig bogen und dann den Zügen der Veitlissengasse, der Winzerstraße, dem Verbindungssteig (ehemals "Atelierweg") zwischen dieser und der Matrasgasse, dann der Matrasgasse und letztendlich der Schweizertalstraße folgten. Unser Augenmerk galt vor allem den "Wohnhäusern berühmter Persönlichkeiten, die einmal in Ober St. Veit gelebt haben" (so lautete der Titel dieser Veranstaltung). Wir hörten viel zur Geschichte der Plätze, die wir passierten, zur Architektur der Gebäude und zu den Menschen, die sie einst bewohnten. Wir wurden an Namen wie Karl Forster, Hermann Bahr (einer der zahlreichen Reibebäume von Karl Kraus, siehe u.a. die Villa Bahr), Otto Stoessl, Josef Matras, Pepi Kramer-Glöckner, Franz Schütz, Slatin Pascha und Wilhelm Freiherr von Appel erinnert.

hojos
13. Mai 2004

Spanisch Sprachschule